Download

Fedora_Webiste

Zuallererst, musst du dir natürlich Fedora herunterladen.

Die dazu notwendige ISO findest du dabei direkt auf der Homepage: https://getfedora.org/de/workstation/download/

Alternativ bietet sich auch der Fedora Media Writer für Linux, Mac und Windows an. Dieser lädt Fedora direkt herunter und flasht das ISO auf einen USB-Stick.

Für Windows und Mac kannst du dir das Tool direkt auf der Fedora Homepage herunterladen. Bei Linux findest du das Tool unter anderem in dem Flathub Repository und kannst es somit als Flatpak installieren.

Installation

Sobald du nun den Computer neugestartet hast und vom USB-Stick gebootet hast, kannst du auch schon mit der Installation loslegen.

Zuerst musst du die Festplatte partitionieren oder Auswählen, worauf Fedora installiert werden soll. Klicke dazu auf Installations-Ziel.
Hier kannst du jetzt nach Bedarf partitionieren. Solltest du die Automatische Partitionierung bevorzugen klicke einfach auf Fertig.
Nun sollte das Symbol wie folgend aussehen:

Nun musst du einfach nur die Installation starten und ein wenig Geduld aufbringen.

Nach dem erfolgten Neustart wirst du direkt von einem Willkommensbildschirm begrüßt. Hier können direkt einige Einstellungen getätigt werden, Online-Konten verknüpft und der erste Benutzer angelegt werden.

Nun sollte dich der GNOME-Desktop direkt begrüßen. Wenn du dich mit GNOME nicht auskennen solltest, kannst du eine kleine Tour starten, in welcher dir die wichtigsten Elemente gezeigt werden.

Mehr Software und Codecs

Nach dem erfolgten Neustart und der ersten Konfiguration in das neue System solltest du noch ein paar Softwarequellen und Codecs für den Alltag installieren.

Gnome-Software Repositorys aktivieren

Starte dazu erst einmal die Software Verwaltung. Hier kannst du direkt die ersten Programme installieren und Repositorys aktivieren.

Nun kannst du über das Menü oben rechts unter Softwarequellen zum Beispiel NVIDIA-Non-Free Treiber oder das Steam Repository aktivieren.

RPM-Fusion

Die Standard Repositorys von Fedora sind leider sehr bedürftig und bieten nur Freie Software an. Daher empfiehlt es sich das RPM Fusion Repository zu aktivieren.

Hiermit werden die Repositorys installiert:

sudo dnf install https://mirrors.rpmfusion.org/free/fedora/rpmfusion-free-release-$(rpm -E %fedora).noarch.rpm https://mirrors.rpmfusion.org/nonfree/fedora/rpmfusion-nonfree-release-$(rpm -E %fedora).noarch.rpm

Damit die darin enthaltene Pakete auch in den Softwareverwaltungen angezeigt werden, musst du dir die App Stream Metadaten installieren.

sudo dnf groupupdate core

Multimedia Codecs

Nun kannst du dir ergänzende Pakete installieren, die für Anwendungen mit GStreamer oft benötigt werden:

sudo dnf groupupdate multimedia --setop="install_weak_deps=False" --exclude=PackageKit-gstreamer-plugin

Für noch mehr Codecs kannst du folgende Paketgruppe installieren:

sudo dnf groupupdate sound-and-video

Tainted

RPM-Fusion hat auch Repositorys für unfreie Software und für FLOSS Pakete, die in manchen Ländern unter Restriktionen stehen.

sudo dnf install rpmfusion-free-release-tainted

Durch dieses Repository kommst du z. B. an libdvdcss, welches zum Abspielen von DVD-Filmen benötigt wird:

sudo dnf install libdvdcss

Unter dem nonfree Repository sind Pakete ohne klaren Angaben zur erlaubten Verbreitung dieser. Hier fallen einige Treiber drunter, die zur Hardware Kompatibilität beitragen.

sudo dnf install rpmfusion-nonfree-release-tainted

Nun kannst du die Repositorys nach Firmware durchforsten die du benötigst oder wenn du dir nicht sicher bist, generelle Firmware installieren.

sudo dnf install \*-firmware

Flathub

Fedora kommt vom Haus aus mit einem eigenen Flatpak Repository. In diesem sind jedoch weit weniger Pakete enthalten wie unter Flathub.
Wenn du Flatpaks verwenden möchtest, um nochmal mehr Anwendungen zur Auswahl zu haben, solltest du dir das Flathub Repository installieren:

flatpak remote-add --if-not-exists flathub https://flathub.org/repo/flathub.flatpakrepo

Schlusswort

Nun solltest du einen guten Einstieg in Fedora haben und hast ein aktuelles aber dennoch ein stabiles Betriebssystem. Du kannst gerne unten in den Kommentaren schreiben, wie dir Fedora gefällt und welche Stolpersteine du bei der Installation gefunden hast.